Essen und Trinken in gemütlicher Atmosphäre


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Vom Weinbergfieber und einem halben Fußballfeld


Vielleicht fragen Sie sich ja warum es denn in Birenbach einen Besen gibt, wo doch hier kein Wein wächst?

Dies haben Sie meinem Bruder zu verdanken. Als er im Rahmen seines Weinbaustudiums ein Praktikum in einem Weingut im Remstal absolvierte, schwärmte er derart von der Arbeit in freier Natur und von der Weinlese dass ich ganz neugierig wurde.

Also nahm ich mir ein paar Tage Urlaub um beim "herbsten" mitzuhelfen.

Von der schönsten Tätigkeit im Weinbau, bei der Jung und Alt die Arbeit eines Jahres einfahren, wurde ich sofort gepackt und freute mich sogleich auf das nächste Jahr.

Bei mir war das Weinbergfieber ausgebrochen!

Dem Chef meines Bruders entging meine Begeisterung nicht, und so schlug er vor, ich solle nach einem eigenen Weinberg Ausschau halten. Ich lachte und meinte, dass es bei der jährlichen Weinlese bleiben werde... Als uns allerdings eines schönen Tages zwei kleine Weinberge zur Pacht angeboten wurden, war es geschehen. Bei nur 4, 8 Ar konnte ich doch schlecht nein sagen? (gerade mal ein halbes Fußballfeld.. das reicht lediglich für den Eigenbedarf!)

So bewirtschafteten wir einige Zeit unser Miniweingut. Irgendwann stellten wir fest, dass die Fahr- und Arbeitszeit in keinem Verhältnis standen. Deshalb fassten wir den Entschluss das Weingut zu vergrößern, so geschah es.... bis wir den Wein einfach nicht mehr selber trinken konnten!

Sie ahnen schon, dies war die Geburtstunde unseres Besa!

Allerdings, und dies lässt sich auch erahnen... konnte dieser kühne Plan, den die gesamte Familie anfangs als übliche Spinnerei von mir abgetan hatte, nur in die Tat umgesetzt werden, weil meine liebe Frau meine Spinnereien nicht nur erträgt, sondern auch unterstützt!

Ihr Besenwirt Armin Engel mit Familie